Geschichtliches

Markersdorf

Abschrift aus der Monographie “Einige Kirchlein, Kapellen und eine Ruine aus der Umgebung” von Ferdinand Kortan 1942 Unter Maria Theresia hatte Markersdorf eine eigene Ortsschule erhalten. 1767 wurde hier der Schulmeister Ignaz Engelmann bei einer Visitation vom Dechant sehr belobt. Der alte Pfarrhof war das Schulhaus. “Der Lehrer leistet viel”, schrieb der Dechant, “und von der Jugend ist in diesem ansehnlichen Dorfe viel zu erhoffen!” Engelmann erhielt 1790 die Spitalmeisterstelle in Neulengbach. Die Kinder von Markersdorf gehen jedoch seit dieser Zeit nach Neulengbach zur Schule. Der ehemalige Pfarrhof zu St. Laurenzi ist verfallen. 1847 wurde das Dorf ein Raub der Flammen. Eines erinnert noch an die alte Pfarre St. Lorenzi, denn die ältesten Sterbebücher weisen durchwegs auf dieses Gemeinderecht. 1719 sind “zwey Körper, welche in der markersdorfer Feuersbrunst verbrunnen seynd, Philipp Weinschenk und sein Weib Sophia; er alt 39 Jahr, sie 38 Jahr, im Friedhof bei St. Lorenzi begraben worden.” 1854 hat Bischof Feigerle anläßlich der Firmung das große Friedhofskreuz eingeweiht.